Smartbroker+ im Überblick
Smartbroker+ ist ein deutscher Neobroker, der durch sehr günstige Konditionen auffällt. Mit der Baader Bank als Depotbank und einer breiten Auswahl an Handelsplätzen richtet sich Smartbroker+ an kostenbewusste Anleger.
Wichtig für Österreicher: Smartbroker+ ist NICHT steuereinfach! Du musst Kapitalerträge selbst in der Steuererklärung angeben und die KESt abführen.
Vorteile und Nachteile
✓ Vorteile
- Keine Depotgebühr
- 0 € Orders über gettex (ab 500 €)
- Viele Handelsplätze inkl. Xetra
- Grosse Produktauswahl
- Derivate handelbar
- Deutsche BaFin-Regulierung
✗ Nachteile
- NICHT steuereinfach für Österreich
- Steuerlicher Mehraufwand
- Quellensteuer-Rückholung kompliziert
- Deutsche Quellensteuer wird abgezogen
- Eventuell Steuerberater nötig
Steuern für Österreicher
Als deutscher Broker führt Smartbroker+ die deutsche Kapitalertragsteuer ab, nicht die österreichische KESt. Für Österreicher bedeutet das:
- Du musst Kapitalerträge in der österreichischen Steuererklärung (E1kv) angeben
- Die deutsche Quellensteuer kann angerechnet werden
- Bei ausländischen Dividenden: doppelte Quellensteuer-Thematik
- ETF-Besteuerung (ausschüttungsgleiche Erträge) sehr komplex
Unsere Empfehlung
Für die meisten österreichischen Anleger ist ein steuereinfacher Broker wie Flatex, Trade Republic oder Scalable Capital die bessere Wahl.
Häufige Fragen
Ja, du kannst Smartbroker+ nutzen, musst aber die Steuern selbst berechnen und abführen. Das ist aufwendig und fehleranfällig.
Smartbroker+ ist ein deutscher Broker ohne österreichische Niederlassung. Daher hat er keine Verpflichtung, die österreichische KESt abzuführen.