Kommission Aktien & ETFs

0 %*

Währungsumrechnung

0,5 %

Absicherung Guthaben

bis 20.100 €

Steuereinfach

✗ Nein

* bis 100.000 Euro Umsatz pro Kalendermonat über alle Konten, darüber 0,2 % (mindestens 10 Euro). zzgl. marktüblicher Spreads. Bei ETFs kommen die laufenden Produktkosten des Fonds dazu.

Anleger am Küchentisch mit Laptop und Smartphone beim Prüfen seines Depots

XTB im Überblick

XTB ist ein Wertpapierhaus aus Warschau, seit 2016 an der Börse notiert und nach eigenen Angaben mit mehr als 2,9 Millionen Kunden. Rechtlich steht hinter dem Konto die XTB S.A., eingetragen im polnischen Gerichtsregister unter KRS 0000217580 und beaufsichtigt von der polnischen Finanzaufsicht KNF. Eine Bank ist XTB nicht.

Anleger aus Österreich eröffnen ihr Konto über die deutschsprachige Seite xtb.com/de. Deren Impressum nennt die XTB S.A. German Branch in Berlin als Niederlassung, die Anleitung zur Kontoaktivierung behandelt Kunden mit Wohnsitz in Deutschland und in Österreich gemeinsam. In der Unternehmensdatenbank der FMA steht die XTB S.A. mit der Warschauer Adresse als notifizierte EWR-Wertpapierfirma. Das heißt: XTB darf in Österreich tätig sein, die Aufsicht bleibt aber in Polen. Eine österreichische Niederlassung nennen weder die FMA noch XTB.

Daraus folgt fast alles, worauf es bei XTB ankommt: wie die Steuer läuft, wer im Ernstfall dein Guthaben ersetzt und welche Quellensteuer auf Dividenden hängen bleibt.

Risikohinweis: Investieren birgt Verlustrisiken. Der Wert von Investments kann steigen oder fallen, im schlimmsten Fall droht der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die Inhalte dieser Seite sind keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung.

Vorteile und Nachteile

✓ Vorteile

  • Keine Kommission auf Aktien und ETFs bis 100.000 Euro Monatsumsatz zzgl. marktüblicher Spreads.
  • Kontoführung, Einzahlung per Karte oder Überweisung und Auszahlung ohne Gebühr
  • Zinsen auf nicht investiertes Guthaben, täglich berechnet
  • Sparpläne ab 15 Euro, mit Aktien und ETFs kombinierbar
  • Bruchstücke von Aktien und ETFs ab 1 Euro
  • Verwahrgebühr für große Depots ab 27. Oktober 2026 gestrichen

✗ Nachteile

  • Nicht steuereinfach: Kapitalerträge erklärst du selbst
  • 30 % US-Quellensteuer auf Dividenden, Österreich rechnet nur 15 % an
  • 0,5 % Aufschlag bei jedem Kauf und Verkauf in Fremdwährung
  • Guthaben ist keine Bankeinlage und nur bis 20.100 Euro abgesichert
  • Bruchstücke liegen nur treuhänderisch bei XTB
  • Depotübertrag zu einem anderen Broker kostet 25 Euro je Wertpapier

XTB Gebühren im Detail

XTB hat kein Ordergeld im klassischen Sinn. Bis 100.000 Euro Umsatz im Kalendermonat, gezählt über alle Konten zusammen, fällt auf Aktien und ETFs keine Kommission an. Jede Order danach kostet 0,2 Prozent, mindestens 10 Euro. XTB rechnet das im Kosten- und Provisionsverzeichnis selbst vor: Wer im Monat schon 95.000 Euro bewegt hat und dann für 7.500 Euro deutsche Aktien kauft, zahlt die Mindestprovision von 10 Euro, weil 0,2 Prozent auf die übersteigenden 2.500 Euro nur 5 Euro ergäben.

Position Kosten
Kontoeröffnung, Kontoführung, Schließung 0 €
Aktien und ETFs bis 100.000 € Monatsumsatz 0 % zzgl. marktüblicher Spreads.
Aktien und ETFs über 100.000 € Monatsumsatz 0,2 %, mindestens 10 € je Order
Währungsumrechnung bei Papieren in Fremdwährung 0,5 % Aufschlag auf den Wechselkurs
Umbuchung zwischen Konten in verschiedenen Währungen 0,5 %, am Wochenende und an Feiertagen 0,8 %
Einzahlung per Karte oder Überweisung 0 €, Gebühren der eigenen Bank möglich
Einzahlung per PayPal 0,85 %
Wiederkehrende Kartenzahlung für Sparpläne 0,70 %
Auszahlung 0 €
Depotübertrag zu einem anderen Broker 25 € je Wertpapier (spanische Papiere 0,1 %, mindestens 100 €)
Dividendenbescheinigung 10 € je Bescheinigung

Quelle: XTB, Kosten- und Provisionsverzeichnis vom 30.09.2026 und vom 27.10.2026, abgerufen am 23.10.2026. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Maßgeblich sind ausschließlich die Informationen des jeweiligen Anbieters.

Die eigentliche Gebühr bei XTB ist die Währungsumrechnung. Dein Konto läuft in Euro, eine Apple-Aktie notiert in Dollar. Kaufst du sie um 2.000 Euro, zieht XTB 0,5 Prozent auf den Wechselkurs auf, also 10 Euro. Beim Verkauf passiert dasselbe noch einmal. Hin und zurück kostet dich die Position damit rund 20 Euro oder 1 Prozent, obwohl auf der Abrechnung „0 % Kommission“ steht. Ausweichen kannst du bei ETFs, indem du die Euro-Notierung wählst, etwa auf Xetra, sofern XTB den Fonds dort führt.

Dazu kommen Steuern ausländischer Börsenplätze, die XTB nur weiterreicht: Spanien verlangt 0,2 Prozent auf gekaufte Aktien großer Unternehmen, Italien 0,1 Prozent, Großbritannien 0,5 Prozent Stempelsteuer, in den USA fällt beim Verkauf eine kleine SEC-Gebühr an. Und der Spread zwischen An- und Verkaufskurs bleibt bei jeder Order, auch bei null Kommission.

Was sich am 27. Oktober 2026 ändert

Bis einschließlich 26. Oktober 2026 verlangt XTB eine Verwahrgebühr von 0,02 Prozent im Jahr auf den Teil des durchschnittlichen Depotwerts, der über 250.000 Euro liegt. Bei 300.000 Euro sind das laut Rechenbeispiel im Verzeichnis 0,8 Euro im Monat. Im Verzeichnis, das ab 27. Oktober 2026 gilt, ist diese Position gestrichen. Eine Inaktivitätsgebühr gibt es ebenfalls nicht mehr: Im Verzeichnis vom 9. Mai 2025 standen dafür noch 10 Euro im Monat, fällig nach 365 Tagen ohne Trade und 90 Tagen ohne Einzahlung.

Zinsen auf freies Guthaben

Geld, das auf dem Konto liegt und nicht investiert ist, verzinst XTB täglich. Maßgeblich ist der Kontostand um 23:59:59 Uhr, gutgeschrieben wird bis zum fünften Geschäftstag des Folgemonats. Die Sätze sind variabel und werden jede Woche neu festgelegt. Seit 19. Oktober 2026 gelten laut Zinsseite von XTB:

  • Standardzins Euro: 1,1 % pro Jahr, ohne Mindestbetrag
  • Willkommenszins: 4,5 % für Neukunden, die ihr Konto zwischen 14. Oktober und 31. Dezember 2026 eröffnen, in den ersten 90 Tagen und für höchstens 20.000 Euro

Der Willkommenszins hat eine Bedingung, die leicht untergeht: In jedem Kalendermonat musst du mindestens eine Aktie oder einen ETF kaufen oder verkaufen. Fehlt die Order, gilt für diesen Monat der Standardzins.

Rechnen wir mit 10.000 Euro, die ein Jahr lang auf dem Konto liegen, und mit den Sätzen vom 23. Oktober 2026: 90 Tage zu 4,5 Prozent bringen 110,96 Euro, die restlichen 275 Tage zu 1,1 Prozent 82,88 Euro. Zusammen 193,84 Euro vor Steuer, also knapp 1,9 Prozent. Das ist eine Momentaufnahme, keine Zusage, weil sich die Sätze jede Woche ändern können.

Zwei Ausnahmen aus den AGB: Guthaben auf den Konten für Sparpläne wird nicht verzinst. Und wer sein Konto vor der monatlichen Gutschrift schließt, verliert die Zinsen des laufenden Monats.

Sparplan bei XTB

Sparpläne starten bei 15 Euro. Zur Auswahl stehen laut Sparplanseite über 1.800 ETFs und über 3.400 Aktien, die du in einem Plan mischen kannst. Eine eigene Sparplangebühr gibt es nicht, die Käufe laufen in dieselbe Freigrenze von 100.000 Euro Monatsumsatz wie Einzelorders.

Teuer wird es nur an einer Stelle: Lässt du den Plan automatisch per Karte befüllen, verrechnet XTB für diese wiederkehrende Zahlung 0,70 Prozent. Bei 200 Euro im Monat sind das 1,40 Euro je Rate oder 16,80 Euro im Jahr. Überweist du stattdessen von deinem Bankkonto, fällt bei XTB keine Einzahlungsgebühr an. Außerdem bestehen Sparpläne meist aus Bruchstücken, die XTB nur treuhänderisch hält und die im Ernstfall schwächer geschützt sind als ganze Stücke.

Zur kommissionsfreien Ausführung kommen weitere Kosten hinzu: der Spread am Handelsplatz und die laufenden Produktkosten der ETFs.

XTB und die Steuer in Österreich

XTB führt keine österreichische Kapitalertragsteuer ab. Der Grund steht im Gesetz: Zum KESt-Abzug verpflichtet § 95 Abs. 2 EStG die inländische depotführende oder auszahlende Stelle, also eine Bank oder Wertpapierfirma in Österreich oder die österreichische Zweigstelle eines EU-Anbieters. XTB bedient Österreich von Polen aus. Damit ist das Konto ein Auslandsdepot im steuerlichen Sinn.

Für dich heißt das: Kursgewinne, Dividenden, Zinsen und die ausschüttungsgleichen Erträge thesaurierender ETFs gehören in die Beilage E 1kv zur Einkommensteuererklärung. Der Steuersatz bleibt derselbe wie bei einer österreichischen Bank, 27,5 Prozent auf Kursgewinne und Dividenden, und die Erträge werden nach Auskunft des Finanzministeriums getrennt vom übrigen Einkommen besteuert. Den Steuerreport, den österreichische Banken für Erträge ab 2025 auf Verlangen ausstellen müssen, bekommst du von XTB nicht: Das BMF verpflichtet dazu nur die KESt-Abzugsverpflichteten.

Die teure Stelle: Quellensteuer auf US-Dividenden

Im Kosten- und Provisionsverzeichnis erklärt XTB, warum ausländische Dividenden höher belastet sein können: Die Aktien liegen auf einem Sammelkonto, und die Bank, die Dividenden auszahlt und die Quellensteuer einbehält, kennt den steuerlichen Wohnsitz der einzelnen Kunden nicht. Ein Doppelbesteuerungsabkommen kann sie deshalb nicht anwenden und zieht den höchsten Satz ab, bei US-Aktien 30 Prozent. Österreich rechnet laut BMF-Auskunft EAS 3459 aber nur die 15 Prozent an, die das Abkommen mit den USA erlaubt.

1.000 € US-Dividende brutto XTB (30 % US-Quellensteuer) Depot mit DBA-Satz (15 %)
US-Quellensteuer 300,00 € 150,00 €
Österreichische Steuer 27,5 % 275,00 € 275,00 €
davon anrechenbar -150,00 € -150,00 €
In Österreich zu zahlen 125,00 € 125,00 €
Netto bei dir 575,00 € 725,00 €

Eigene Rechnung auf Basis des XTB-Kosten- und Provisionsverzeichnisses (Abschnitt Quellensteuer) und der BMF-Auskunft EAS 3459 vom 14.08.2025. Vereinfacht, ohne Währungseffekte.

Die Gesamtbelastung steigt von 27,5 auf 42,5 Prozent. Wer ein Dividendendepot mit US-Werten aufbauen will, verschenkt bei XTB also 15 Prozent jeder Ausschüttung. Thesaurierende ETFs schütten nicht aus, bei ihnen fällt auf Depotebene keine Dividendenquellensteuer an.

Was du für die Erklärung brauchst

  • Kursgewinne und Verluste aus den Abrechnungen. Verluste aus dem XTB-Konto darfst du in der Erklärung mit Gewinnen aus anderen Depots ausgleichen, die Regeln dafür stehen beim Verlustausgleich in Österreich.
  • Ausschüttungsgleiche Erträge thesaurierender ETFs. Die Werte veröffentlicht die OeKB als Meldestelle, du musst sie selbst heraussuchen und deine Anschaffungskosten um diese Beträge erhöhen, so wie es bei der Besteuerung von ETFs und Fonds vorgesehen ist.
  • Ausländische Quellensteuer bis zur Höhe, die das jeweilige Abkommen erlaubt. Sie kommt in die Kennzahl 984.
  • Anschaffungskosten aufheben. Ziehst du später zu einer österreichischen Bank um und kannst die Kaufkurse nicht nachweisen, setzt die neue Bank laut BMF einen pauschalen Wert an: den Kurs beim Übertrag minus 0,5 Prozent für jeden Monat seit dem Kauf, höchstens bis zur Hälfte des Kurses.

Offen ist die Einordnung der Guthabenzinsen. Den Steuersatz von 25 Prozent sieht § 27a EStG für Guthaben bei Kreditinstituten vor, XTB ist aber eine Wertpapierfirma. Wie du die Zinsen ansetzt, klärst du vor der ersten Erklärung am besten mit deiner Steuerberatung. Laut AGB kann XTB auf die Zinsen außerdem eine Quellensteuer abziehen, wenn das anwendbare Recht es verlangt.

Steuerlicher Hinweis: Die steuerliche Behandlung hängt von Ihren individuellen Verhältnissen ab und kann sich ändern. Bitte wenden Sie sich an einen Steuerberater.

Produkte und Handel

Echte Wertpapiere führt XTB als „Instrumente des organisierten Marktes“: nach eigenen Angaben über 7.500 Aktien von 14 Märkten und über 2.300 ETFs. Teilstücke gibt es ab 1 Euro. Anleihen und klassische Investmentfonds führt XTB in seinem Angebot nicht.

Der zweite Teil der Plattform sind CFDs auf Devisen, Indizes, Rohstoffe, Aktien und Kryptowährungen, mit einem Hebel von höchstens 1:30 für Privatkunden. Kryptowährungen bietet die deutschsprachige Seite als CFD an, also als Wette auf den Kurs, nicht als Coin in einer Wallet. Neu im Angebot sind Optionen. XTB weist selbst darauf hin, dass 77 Prozent der Kleinanlegerkonten beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld verlieren. Die Mechanik dahinter, Hebel und Finanzierungskosten über Nacht, ist bei allen CFD-Brokern in Österreich dieselbe.

Risiko Hebelprodukte: Hebelprodukte unterliegen starken Kursschwankungen. Sie können ihr gesamtes Investment verlieren.

Gehandelt wird in der XTB-App und in der Web-Plattform xStation, beide auf Deutsch. Stop-Loss, Take-Profit und Limit-Orders sind vorhanden.

Wie sicher dein Geld bei XTB ist

Hier unterscheidet sich XTB am deutlichsten von einer österreichischen Bank. Bei einer Bank ist das Guthaben auf dem Verrechnungskonto eine Einlage und laut Einlagensicherung AUSTRIA bis 100.000 Euro geschützt. XTB ist keine Bank, dein Guthaben ist deshalb keine Einlage im Sinne der Einlagensicherung. Es liegt getrennt vom Firmenvermögen auf Konten, die XTB bei Banken führt, und fällt laut AGB im Insolvenzfall nicht in die Insolvenzmasse.

Kann XTB trotzdem nicht zurückzahlen, springt das polnische Entschädigungssystem des Zentralverwahrers KDPW ein. Nach Art. 139 des polnischen Gesetzes über den Handel mit Finanzinstrumenten ersetzt es Ansprüche bis 3.000 Euro voll und darüber zu 90 Prozent, gedeckt sind höchstens 22.000 Euro. Mehr als 20.100 Euro bekommst du aus diesem Topf also nie, egal wie viele Konten du hast.

Guthaben im Ernstfall Entschädigung KDPW Nicht gedeckt
3.000 € 3.000 € 0 €
10.000 € 9.300 € 700 €
22.000 € 20.100 € 1.900 €
50.000 € 20.100 € 29.900 €

Eigene Rechnung nach Art. 139 Abs. 1 und 4 des polnischen Gesetzes vom 29.07.2005 über den Handel mit Finanzinstrumenten (Dz.U. 2024 poz. 722). Umrechnung in Złoty zum NBP-Mittelkurs am Tag des Entschädigungsfalls.

Für die Wertpapiere gilt etwas anderes. Ganze Aktien und ETFs von Börsen in der EU (außer Polen), der Schweiz, Norwegen, Großbritannien und den USA liegen auf einem Sammelkonto, das eine Depotbank für XTB führt. Du bist wirtschaftlich Berechtigter, die Papiere gehören nicht zur Insolvenzmasse von XTB oder der Depotbank. XTB nennt in den AGB selbst die Restrisiken, etwa wenn die Depotbank ausfällt und die Bestände nicht sauber getrennt werden können.

Bruchstücke sind schwächer geschützt. Kaufst du Teile einer Aktie, etwa im Sparplan, erwirbst du ein „Fractional Right“, das XTB treuhänderisch für dich hält. Ein Recht auf Aussonderung aus der Insolvenzmasse, so steht es in Abschnitt 7.81 der AGB, kann XTB dafür nicht garantieren. Wer größere Beträge anlegt, kauft besser ganze Stücke.

Ein Punkt aus der Aufsicht: Im April 2026 hat XTB eine Entscheidung der KNF öffentlich gemacht, die das Onboarding neuer Kunden zwischen Jänner 2022 und September 2023 betrifft, also die Abfrage von Kenntnissen und Erfahrungen und die Zuordnung zu Zielgruppen. Polnische Finanzmedien berichteten von einer Geldbuße über 20 Millionen Złoty. In seiner Stellungnahme vom 13. April 2026 nannte XTB die Entscheidung nicht rechtskräftig und das Formular bereits überarbeitet. Was diese Prüfung leisten soll, erklärt der Beitrag zur Angemessenheitsprüfung auf https://www.wertpapierrecht.at/angemessenheitspruefung/.

Konto eröffnen bei XTB

Die Eröffnung läuft online oder in der App, Mindesteinzahlung ist 1 Euro. Mit Wohnsitz in Österreich legitimierst du dich per Videocall mit dem Dienstleister WebID. Alternativ geht eine Legitimation bei deiner Bank, einem Notar oder Anwalt, dann muss das Original per Post bei XTB eingehen. Einen zusätzlichen Adressnachweis verlangt XTB von Kunden aus Österreich nicht.

Wer seinen ersten Vertrag mit XTB ab 27. Oktober 2025 abgeschlossen hat, zahlt für die erste Einzahlung keine Gebühr, auch nicht per PayPal. XTB nennt das „Free Start Deposit“. Ab der zweiten Einzahlung gilt das Preisverzeichnis.

Für wen sich XTB rechnet

Die Konditionen sprechen für XTB, wenn:

  • du regelmäßig Aktien und ETFs in Euro kaufst und unter 100.000 Euro Monatsumsatz bleibst
  • du kurzfristig Geld parkst und die Zinsen auf freies Guthaben mitnehmen willst
  • dich die Steuererklärung mit E 1kv nicht abschreckt

Ein anderer Broker passt besser, wenn:

  • du US-Dividendenaktien sammelst, weil die 30 Prozent Quellensteuer 15 Prozent jeder Ausschüttung kosten
  • du ohne Steuererklärung auskommen willst
  • auf dem Konto dauerhaft mehr als 20.100 Euro Bargeld liegen
  • du Anleihen oder klassische Fonds kaufen willst

Für einen ETF-Sparplan in Euro und für aktiven Handel ist XTB günstig, solange du die Währungsgebühr im Blick hast. Als einziges Depot für langfristigen Vermögensaufbau in Österreich ist es zweite Wahl, weil die Steuer jedes Jahr Arbeit macht und die Absicherung des Guthabens unter dem Niveau einer österreichischen Bank liegt.

Die dargestellten Erfahrungen sind individuell und nicht repräsentativ. Ergebnisse können variieren.

Alternativen zu XTB

Häufige Fragen zu XTB

Nein. XTB bedient Österreich ohne inländische Niederlassung und führt keine KESt ab. Kursgewinne, Dividenden, Zinsen und ausschüttungsgleiche Erträge erklärst du selbst in der Beilage E 1kv. Die steuerliche Behandlung hängt von Ihren individuellen Verhältnissen ab und kann sich ändern. Bitte wenden Sie sich an einen Steuerberater.

Ja. Die XTB S.A. aus Warschau ist in der Unternehmensdatenbank der FMA als notifizierte EWR-Wertpapierfirma eingetragen. Beaufsichtigt wird sie von der polnischen KNF.

Bis 100.000 Euro Umsatz im Kalendermonat keine Kommission, zzgl. marktüblicher Spreads. Danach 0,2 Prozent, mindestens 10 Euro. Notiert das Papier nicht in Euro, kommt bei Kauf und Verkauf je 0,5 Prozent Währungsaufschlag dazu.

Bargeld auf dem Konto deckt das polnische Entschädigungssystem KDPW: bis 3.000 Euro voll, darüber zu 90 Prozent, höchstens 20.100 Euro. Eine Einlagensicherung bis 100.000 Euro wie bei einer österreichischen Bank gibt es nicht, weil XTB keine Bank ist.

Nein. Die Kontoführung ist laut aktuellem Kosten- und Provisionsverzeichnis kostenfrei. Die frühere Gebühr von 10 Euro im Monat nach einem Jahr ohne Trade stand zuletzt im Verzeichnis vom Mai 2025.

Quellen