Market Order (Bestens)
Bei einer Market Order wird deine Order sofort zum aktuellen Marktpreis ausgeführt.
- Vorteil: Sofortige Ausführung garantiert
- Nachteil: Du weisst nicht genau, zu welchem Preis
- Nutzen wenn: Du schnell kaufen/verkaufen willst und der Preis zweitrangig ist
Limit Order
Bei einer Limit Order legst du einen Maximalpreis (Kauf) oder Mindestpreis (Verkauf) fest.
- Kauf-Limit: Du kaufst nur, wenn der Kurs unter deinem Limit liegt
- Verkauf-Limit: Du verkaufst nur, wenn der Kurs über deinem Limit liegt
- Vorteil: Volle Preiskontrolle
- Nachteil: Ausführung nicht garantiert
Stop-Loss Order
Eine Stop-Loss Order wird erst aktiv, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wird - dann wird sie zur Market Order.
Beispiel: Du hast eine Aktie für 100 € gekauft. Du setzt einen Stop-Loss bei 90 €. Fällt der Kurs auf 90 €, wird automatisch verkauft.
- Nutzen: Verluste begrenzen, Gewinne absichern
- Achtung: Bei schnellen Kurseinbrüchen kann der tatsächliche Verkaufspreis unter dem Stop liegen
Stop-Limit Order
Kombination aus Stop und Limit: Wird der Stop-Kurs erreicht, wird eine Limit Order aktiviert.
- Stop-Kurs: Ab wann wird die Order aktiv?
- Limit-Kurs: Zu welchem Mindestpreis verkaufen?
- Vorteil: Bessere Preiskontrolle als reiner Stop-Loss
- Nachteil: Keine garantierte Ausführung
Orderarten im Vergleich
| Orderart | Ausführung | Preiskontrolle | Für |
|---|---|---|---|
| Market | Sofort | Keine | Schnelle Trades |
| Limit | Bei Preiserreichung | Voll | Preisbewusste Anleger |
| Stop-Loss | Bei Preiserreichung | Gering | Absicherung |
| Stop-Limit | Bei Preiserreichung | Mittel | Kontrollierte Absicherung |
Tipps für Anfänger
- Für normale ETF-Käufe reicht meist eine Limit Order knapp über dem aktuellen Kurs
- Bei Sparplänen wird automatisch eine Market Order ausgeführt
- Stop-Loss-Orders sind für langfristige ETF-Anleger meist nicht nötig